Alternative und nachhaltige grüne Wertanlagen

Darstellung von Wachstum: Münzen, Pflanzen

In Zeiten von Corona- und Klima-Krise suchen viele Menschen vor allem nach alternativen und nachhaltigen Wertanlagen. Das kann sich lohnen, denn solche sozialen und ökologisch verträglichen Wertanlagen versprechen krisenfest zu sein und eine sichere Rendite abzuwerfen.

Beispielsweise kann man in nachhaltige Immobilienprojekte investieren. Anbieter solcher Projekte stellen trotz relativ kurzer Laufzeit einen Festzins von beispielsweise 3,5 Prozent in Aussicht, was in der heutigen Zeit eine sehr gute Verzinsung ist. Bei Geldanlagen in grüne Anleihen und Fonds sind die Zinsversprechen sogar noch höher, ebenso wie bei einer Anlage in nachwachsende Rohstoffe oder nachhaltige Sachwerte. Die Zinsversprechen liegen hier bei 7,5 Prozent und mehr. Grüne Geldanlagen gelten als profitabel. Dazu gehören beispielsweise auch Investitionen in Solaranlagen, in Biogas oder in Windkraft. Wer eine solche Geldanlage in Erwägung zieht, sollte ein unabhängiges Vergleichsportal zurate ziehen, denn leider gibt es auch bei nachhaltigen Wertanlagen schwarze Schafe.

Grüne Anlagen verfolgen mehr als nur finanzielle Ziele

Nachhaltige Wertanlagen sollten einerseits Rendite und Sicherheit bieten. Doch wer ökologisch, sozial verträglich und ethisch investiert, sollte damit auch noch andere Ziele verfolgen. Dabei geht es nicht nur um Umweltschutz und die Schonung von Ressourcen, sondern auch um besseren und gerechteren Lohn oder die Eindämmung von Kinderarbeit. Bei solchen sinnvollen Sparprojekten kann übrigens durchaus auch der Kleinsparer mitmachen, denn es gibt inzwischen nicht nur grüne und nachhaltige Fonds und Aktien, sondern auch grüne Sparbücher, Festgeldanlagen und Sparbriefe. Die gesetzliche Definition hierfür ist leider noch ziemlich vage, denn es gibt noch keine klare und allgemein anerkannte Festlegung für grüne Geldanlagen.

Sich einen vertrauenswürdigen Partner suchen

Münzen, Wachsende Sprösslinge und Aktien-Charts

Der Normalkunde einer herkömmlichen Bank weiß im Prinzip nicht, was mit seinem angelegten Geld geschieht. Es kann theoretisch in Form von Krediten ebenso einem Gemüsebauern wie einem Waffenhändler zur Verfügung gestellt werden. Inzwischen gibt es aber auch nachhaltige Banken wie beispielsweise die Umweltbank. Solche Banken arbeiten in der Regel transparent und veröffentlichen auch, für welche Projekte sie Kredite gewähren. Der Erfolg erneuerbarer Energien geht einzig auf nachhaltige Geldanlagen zurück. Immerhin liegt der Durchschnitt beim Verbrauch von Ökostrom in Deutschland schon bei 25 Prozent. Erneuerbare Energien funktionieren ganz ohne Atommüll, Kohleabbau und Umweltverschmutzung und sind deshalb eine gute Sache, in die zu investieren sich eben nicht nur aus finanziellen Erwägungen lohnt.

Nachhaltige Aktienfonds sind gut und sicher

Nachhaltige Aktienfonds sind gute und sichere Geldanlagen, die durchaus auch von konventionellen Banken angeboten werden. Die Aktiengesellschaft eines nachhaltigen Fonds hat sich bestimmte Kriterien gesetzt und investiert beispielsweise nicht in Unternehmen, die die Umwelt ausbeuten, Kinderarbeit zulassen oder Tierversuche durchführen. Es lohnt sich also in jedem Fall, auf nachhaltige Geldanlagen umzusteigen. Ein Gespräch mit dem Bankberater ist der erste Schritt, doch notfalls muss man auch die Bank dafür wechseln.