Goldrechner: Berechnen Sie den Wert Ihrer Edelmetalle

Sie möchten gern wissen, welchen aktuellen Wert Ihr Altgold, Ihr Goldschmuck, Ihre Münzen und Barren haben? Mit dem Goldrechner kommen Sie schnell zu einem verlässlichen Ergebnis. Der Goldrechner ist ein seriöser Kalkulator, der nicht nur den Wert von Gold, sondern auch von Platin, Silber und Palladium errechnet. Edelmetalle sind ein bleibender Wert und damit eine der besten Geldanlagen überhaupt.

Gold
Silber
Palladium
Platin
Zahngold
Barren/Münzen
0.00
Wert Ihrer Edelmetalle:

Unsere Kurse sind topaktuell!

Gold
999er 48,95 €/g
986er 48,31 €/g
916er 44,88 €/g
900er 44,10 €/g
875er 42,87 €/g
750er 36,75 €/g
625er 30,62 €/g
585er 28,66 €/g
375er 18,37 €/g
333er 16,32 €/g
Silber
999er 0,63 €/g
925er 0,58 €/g
900er 0,57 €/g
835er 0,53 €/g
800er 0,51 €/g
750er 0,47 €/g
720er 0,45 €/g
640er 0,40 €/g
625er 0,39 €/g
500er 0,32 €/g
Platin
999er 25,84 €/g
950er 24,57 €/g
900er 23,28 €/g
800er 20,69 €/g
750er 19,40 €/g
Palladium
999er 59,62 €/g
950er 56,70 €/g
800er 47,75 €/g
500er 29,84 €/g

Fast jede Staatsregierung legt sich Goldreserven an, da Finanzexperten wissen, dass solche Werte jeder Krise trotzen und von Währungen weitgehend unabhängig sind. Der Kurs von Gold und anderen Edelmetallen unterliegt leichten Schwankungen. Gerade wenn Sie Gold oder andere Edelmetalle kaufen oder verkaufen möchte, ist ihr aktuelle Wert für Sie von starkem Interesse.

Unser Goldrechner ist an die großen internationalen Börsen für den Edelmetallhandel angeschlossen und damit absolut zuverlässig. Nutzen Sie den Kalkulator, um den tagesaktuellen Kurs Ihrer Edelmetalle recht genau zu ermitteln. Für den Goldrechner ist es unerheblich, ob Sie Barren, Münzen, Altgold oder eine andere Form von Edelmetallen wie Gold, Platin, Palladium oder Silber besitzen. Der Kalkulator arbeitet anonym anhand der von Ihnen eingegebenen Werte und Angaben von Gewicht in Gramm und Feinheitsgrad. Sie müssen nicht extra einen Edelmetallhändler oder Goldschmied aufsuchen, um den Wert Ihrer Edelmetalle zu ermitteln.

Goldpreis Börse

Der Goldrechner: ganz einfach den Wert von Gold ermitteln

Der Goldrechner ist ein digitales Serviceangebot von Schmuckportalen, Goldschmieden sowie Edelmetall- und Schmuckhändlern. Der Goldrechner gibt jedermann die Möglichkeit, den Wert seiner Schmuckstücke aus Gold, aber auch seiner Barren, Münzen oder anderer Formen von Altgold wie beispielsweise Dentalgold von zu Hause aus zu ermitteln. Der Goldrechner ist präzise und zeigt immer tagesaktuelle Werte an, da er mit den internationalen Edelmetallbörsen verbunden ist. Mithilfe des Goldrechners lässt sich auch der tagesaktuelle Kurs von anderen Edelmetallen wie Silber, Platin und Palladium ermitteln. Das Prinzip des Goldrechners, der korrekterweise als Edelmetallrechner bezeichnet werden müsste, ist denkbar einfach und für jeden verständlich. Man wählt das entsprechende Edelmetall aus und gibt Gewicht sowie Feinheitsgrad ein. Umgehend zeigt der Goldrechner den Wert der Ware wahlweise in US-Dollar oder in Euro an. Der Wechselkurs wird ebenfalls angezeigt.




Oft mit einem verbindlichen Angebot verknüpft

Der Edelmetallrechner ist bei Edelmetall- und Schmuckhändlern, die diesen digitalen Service auf ihrer Internetseite anbieten, oft mit einem verbindlichen Angebot verknüpft. Das bedeutet für Sie, wenn Sie Ihr Gold, Ihren Schmuck oder andere Edelmetalle verkaufen möchten, dass Sie die Ware dem entsprechenden Händler direkt anbieten können. Häufig sind an dieses Angebot weitere Serviceleistungen geknüpft. Dazu zählt bei seriösen Anbietern beispielsweise der kostenlose und versicherte Versand in zur Verfügung gestellten Versandtaschen, die Gold-zurück-Garantie und das Zahlen tagesaktueller Preise. Die Nutzung des Gold- beziehungsweise Edelmetallrechners ist für Sie absolut unverbindlich und kostenfrei. Auf diese Weise können Sie sich jederzeit Ihrer Werte versichern und einen eventuellen Verkauf, je nach Kurslage, in Erwägung ziehen.

Goldpreis

Unter Goldpreis versteht man den Marktpreis für Gold. Der Goldpreis wird an erster Stelle in US-Dollar notiert. Er entsteht an den Rohstoffbörsen und entwickelt sich aus dem Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot. In Europa wird der Goldpreis zudem in London, Zürich und Paris notiert. Gold ist anders als andere Edelmetalle ein reines Anlagemetall. Der Goldpreis wird beeinflusst durch Zinssätze, den Dollarkurs, den Ölpreis und durch die Preise für andere Edelmetalle und Rohstoffe wie beispielsweise seltene Erden. Der Goldpreisentwicklung ist jedoch immer auch an emotionale Faktoren wie Inflationsängste geknüpft. Das erleben wir in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie gerade deutlich. Wenn die Märkte aufgrund politischer oder anderer Entwicklungen wie Pandemien oder Kriege in Aufruhr sind, sind mit dem Goldpreis auch immer langfristige Erwartungen und Spekulationen verbunden, die wiederum auf die Preisentwicklung zurückwirken.

Goldpreis und Edelmetallpreise an der Börse

Lange galt es als ungeschriebenes Gesetz, dass sich der Goldpreis und die Aktienkurse fast immer gegenläufig entwickeln. Diese negative Korrelation resultierte daraus, dass vor allem in Zeiten von Krisen Gold als besonders sichere Wertanlage gilt. Im Moment ist diese Entwicklung aber außer Kraft gesetzt. Sowohl Gold als auch Aktien legen kontinuierlich zu. Zu Beginn der derzeitigen Krise hatte Gold kurzzeitig Kursverluste hinnehmen müssen, was mit den Notverkäufen von Großinvestoren zu tun hatte. Inzwischen ist die Panik der Hoffnung auf eine rasche wirtschaftliche Erholung gewichen. Der US-Leitindex Dow Jones hat ebenso zugelegt wie der Goldpreis. Im Juli erreichte er seit 2011 erstmals wieder die Marke von 1.800 Dollar pro Feinunze. Das entspricht einem Grammpreis von etwa 58 Dollar und etwas mehr als 50 Euro. Die Feinunze ist die Maßeinheit für Gold und andere Edelmetalle. Sie bezieht sich auf den reinen Edelmetallanteil und entspricht etwa 31,10 Gramm.

 

Der derzeitige Anstieg des Goldkurses wird mit den geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken erklärt.

 

Der Leitzins wird in vielen Ländern und so auch in Europa ins Negative abgesenkt und die Märkte werden mit Geld regelrecht überflutet. Damit sind die Renditeerwartungen insbesondere auf Staatsanleihen gering. Da Gold keine Rendite abwirft, ist dieser Nachteil für eine Anlage in Gold damit aufgehoben. Man spricht hier auch von Opportunitätskosten, die nun für Goldanleger gegenüber Anleiheinvestments verschwunden sind. Experten halten es für unwahrscheinlich, dass sich die Geldpolitik der Notenbanken in Kürze ändern wird. Damit wird der Niedrigzins den Goldpreis vermutlich weiterhin stützen. Es sind jedoch derzeit auch viele Spekulanten am Goldmarkt aktiv, sodass es immer wieder zu erheblichen Korrekturen der Goldpreisentwicklung kommen kann.

Silberpreis

Der Silberpreis wird wie ursprünglich auch der Goldpreis bereits seit dem 17. Jahrhundert am London Bullion Market bestimmt. Jedoch auch Silber wird vorwiegend in US-Dollar gehandelt. Ein Rekordpreis erzielte Silber in den 1970er Jahren, was auf die Silberspekulation der Brüder Nelson Bunker und William Herbert Hunt zurückging, die versuchten zusammen mit Geschäftsleuten aus Saudi-Arabien den Silbermarkt zu beherrschen. Die US-amerikanischen Brüder Hunt kauften dafür etwa 150 Millionen Unzen physisches Silber auf und brachten es in der Schweiz in Sicherheit. Die Unze Silber wurde damals für etwa die 50 Dollar gehandelt. Die Spekulation ging mittelfristig jedoch schief und der Silberpreis fiel auf ein Zehntel dieses Wertes zurück. Ein ähnliches Hoch erreichte der Silberpreis nochmals im Jahr 2011.

Silberpreis an der Börse

Silber gilt als “Gold des kleinen Mannes”. Auch der Silberpreis hat in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie an Dynamik und Kraft gewonnen. Diese Entwicklung geht vor allem auf eine vermehrte physische Investition von Anlegern zurück und nicht auf Terminmarktspekulationen. Seit Ende Juni hat der Silberpreis die Marke von 18 Dollar pro Feinunze überschritten.

Experten gehen davon aus, dass der Silberpreis weiterhin kontinuierlich ansteigt.

Die Nachfrage von institutionellen Investoren und Privatkunden an physischem Silber ist ungebrochen. Wahrscheinlich hätte noch wesentlich mehr Silber verkauft werden können, wenn bedingt durch den Lockdown die Lieferketten nicht zeitweise unterbrochen gewesen wären.

Das Angebot von Silberprodukten bei Edelmetallhändlern ist auch weiterhin noch eingeschränkt. Gerade die kanadischen und US-amerikanischen Prägeanstalten beliefern in erster Linie die heimischen Märkte, ehe ihre Produkte nach Europa gelangen. Gerade die Nachfrage nach physischem Silber wird als positiv bewertet. Sie stützt den Aufwärtstrend des weißen Metalls mehr als es Terminmarktspekulanten tun könnten. Erfahrungsgemäß folgt Silber in sogenannten Hausse-Phasen mit Zeitverzögerungen seinem großen Bruder Gold. Davon ist auch zurzeit auszugehen. Denn ähnlich wie der Goldpreis wird auch der Silberpreis durch Nachfrage und Angebot, aktuelle Ereignisse, Inflationsängste und langfristige Erwartungen bestimmt. Silber kann zudem anders als Gold eine gute Rendite abwerfen, wie schon die Wertentwicklung der letzten Jahre deutlich gezeigt hat.




Platinpreis

Der Platinpreis wird wie alle Edelmetallpreise von Nachfrage und Angebot ebenso bestimmt wie von außergewöhnlichen Ereignisse, Spekulationen und Ängsten vor einer Inflation. Auch derzeit befindet sich die Welt und die Weltwirtschaft immer noch in einem Ausnahmezustand, der auch Einfluss auf den Platinpreis nimmt. Bei seiner Entdeckung im 17. Jahrhundert galt das Platin als wertlos und unbrauchbar. Heute ist Platin neben Gold eines der wertvollsten Edelmetalle. Gegenüber Gold ist Platin zudem nicht nur ein reines Schmuck- und Anlagemetall, sondern es findet auch in der Industrie und Medizintechnik zahlreiche Anwendungsgebiete. Um 1900 betrug der Platinpreis etwas ein Drittel des Goldpreises. Etwa 25 Jahre später war der Platinpreis sechsmal so hoch wie der Goldpreis. Danach wurde er wieder deutlich abgewertet. Ein stetiges Auf und Ab hat den Platinpreis durch das gesamte 20. Jahrhundert begleitet.

Platinpreis an der Börse

Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts begann der Preis für Platin deutlich zu steigen. Im Jahr 2005 überwand er die 1000-Dollar-Marke pro Feinunze. 2008 war die Feinunze Platin schon mehr als doppelt so viel wert und der Goldpreis war damals weniger als halb so niedrig. Im Verlauf der Finanzkrise 2007/2008 begann der Platinpreis jedoch wieder bis auf einen Tiefstand von 762,10 Dollar zu sinken. Im Jahr 2013 war Platin mit einem Preis von 1706,40 Dollar schon wieder teurer als Gold. Das hing vor allem damit zusammen, dass die weltweite Platinförderung deutlich einbrach. In den Folgejahren sank der Preis für Platin wieder deutlich ab und etablierte sich deutlich unter 1000 Dollar pro Feinunze. Im März 2020 kam es noch einmal zu einem deutlichen Preiseinbruch. Inzwischen konnte sich der Platinpreis wieder auf über 800 Dollar pro Feinunze einpendeln. Damit ist Platin derzeit nicht halb soviel wert wie Gold. Platin gilt als sehr schwankend auch innerhalb kurzer Zeiträume und ist zudem an den US-Dollar gekoppelt.

Wenn der Dollarkurs steigt, fällt in der Regel der Platinpreis.

Palladiumpreis

Palladium ist ein Platinmetall, das ebenso großen und kurzfristigen Kursschwankungen unterworfen ist. Für Palladium sind Nachfrage und Angebot die Hauptkriterien für die Preisentwicklung. Allein Anfang des 20. Jahrhunderts war Palladium innerhalb kurzer Zeit so teuer wie Platin, dann wieder wesentlich billiger, um kurz darauf deutlich teurer als Platin zu sein. In den 1940er Jahren brachte die Sowjetunion große Mengen an Palladium auf den Weltmarkt und der Preis verfiel. Zwischen 1970 und 1980 stagnierte die Weltwirtschaft und der Palladiumpreis verneunfachte sich. Als die Wirtschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder Fahrt aufnahm, fürchtete man einen Lieferengpass für Palladium, das in vielen Industriezweigen Anwendung findet. Der Palladiumpreis stieg deutlich über 1000 US-Dollar pro Feinunze an.

Palladiumpreis an der Börse

Nach der Finanzkrise 2007/2008 sank der Palldiumpreis jedoch bis auf einen Tiefstand von 161 Dollar pro Feinunze. Seit dem Jahr 2013 steigt der Preis für Palladium nun wieder recht kontinuierlich. Im Jahr 2019 wurde die Feinunze Palladium mit über 2000 Dollar gehandelt und Anfang 2020 sogar für über 2500 Dollar, was auch dieses mal auf die Angebotsknappheit zurückzuführen ist. In der Presse wurde Palladium in jüngster Zeit immer wieder als der Aufsteiger gehandelt. Inzwischen ist der Preis jedoch wieder in Richtung 2000 Dollar pro Feinunze gesunken. Für Kleinanleger ist Palladium nur begrenzt interessant, weil es in Münzen- und Barrenform nur mit Mehrwertssteuer gehandelt wird und der Käufer hohe Preisaufschläge in Kauf nehmen muss.